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Es ist Zeit, dem Planeten Jump 1 mal einen Besuch abzustatten. Ihr seid nicht die ersten, die dorthin wollen, scheint also nicht sonderlich kompliziert. Und ein paar Ziele habt ihr auch schon im Kopf. Nick würde gerne shoppen, Jordan will Sambria-Säure trinken.
Weil das Protokoll es so erfordert, sucht ihr zuerst Ruolan Zhang auf. Sie erwartet euch in ihrem Büro und blickt nur kurz von ihrem Tablet auf, als ihr eintretet.
Ah, Valentines Trupp. Da läuft ja immer alles ziemlich glatt. Können wir heute kurz halten.
Sie blickt nochmal auf und stutzt.
Oh, aber heute ohne Valentine. Wer hat dann das Sagen?
Nick macht sofort einen Schritt rückwärts. Ihr schaut euch betreten an, als Kaya vorprescht: “Kollektiv, wir entscheiden alles gemeinsam.”
Na, wenn das mal gut geht. In Ordnung, aber geben Sie später Bescheid, ob das funktioniert hat. Ihnen traue ich das sogar zu.
Gut, hören Sie. Wir haben insgesamt 5 Landestützpunkte da unten, aber von vieren haben wir nichts mehr gehört. Sie fliegen also zum Landepunkt 3. Das ist unweit einer kleinen Siedlung. Nötige Ausrüstung erhalten Sie dort. Die Luft auf Jump ist nicht atembar. Haben Sie noch Fragen?
Ihr klärt noch ein paar Details und macht euch dann unverzüglich auf den Weg.
Da die Tranquility noch nicht allzuweit ins System eingedrungen ist, dauert die Anreise etwas. Meistens ist der Flug geradlinig. Immer dann, wenn er es nicht ist, wünscht ihr euch eure erfahrene Pilotin her. Schon bald könnt ihr den Planeten auf den Monitoren bewundern. Weniger Wasserfläche als Gnao, die Landflächen sind primär braun und sehr zerklüftet.
Als ihr näher kommt, könnt ihr auch eure Landezone begutachten. Die Gegend ist hügelig und die Tranquility hat ein paar Container aufgebaut. Westlich davon, so 4km entfernt, seht ihr die “Stadt”, ein Haufen Künststoffkästen, die alle miteinander verbunden sind – natürlich geschlossene Atmosphären. Noch weiter westlich seht ihr einen großen Turm, genau dort, wo nach euren Unterlagen die Säure-Fabrik sein soll. Interessanterweise scheint das eine Mirshan-Zitadelle zu sein. Nur deutlich größer als die, die ihr aus Gastela kennt.
Die Landung verläuft sanft. Sofort schließt sich ein durchsichtiger Schlauch an eure Schleuse, durch den ihr in einen der Container gelangt – durch eine Schleuse müsst ihr allerdings. Innen erwartet euch Pippa Lombardi, die sonst im Noisy Corner kellnert. Sie nimmt euch in Empfang und gibt euch erste Informationen. Vor Ort sind etwa zwanzig Soldaten und einige Offiziere sowie wissenschaftliches Personal. Man hat losen Kontakt zur Stadt geknüpft.
Dort herrscht ein gewisser Szu-Chao, der die Wirren der kürzlich beendeten Revolution genutzt hat, zu Rang und Namen zu kommen. Er scheint ein Emporkömmling zu sein, den die Regierung momentan toleriert, weil er für Ruhe sorgt. Ihm fließt das Einkommen aus der Sambria-Säure-Fabrik zu. Auch Gnao benötigt dieses Material immer wieder, aber diese Szu-Chao hat nur unverschämte Angebote gemacht bisher. Ihr unterhaltet euch auch mit Melissa Young, die wenig Informationen herausgibt, aber euch drängt, alles zu berichten, worüber ihr stolpert.
Unterstützend bekommt ihr eine militärische Drohne zur Hand und Sauerstoff für etwa 8 Stunden.
Euer erklärtes Ziel ist die Fabrik. Danach wollt ihr auch der Stadt einen Besuch abstatten. Alles ist allerdings etwas seltsam. Eure Atemmasken schließen nicht hundertprozentig dicht ab (müssen sie auch nicht) und ihr riecht viele unangenehme Noten. Pippa hatte euch bereits vorgewarnt, aber dass es so schlimm ist. Chlor und Schwefel…
Dazu kommt dieser seltsame Sand, der sich anfühlt, als wäre es in Öl getränkt. Schwer und tief.
Unterwegs entdeckt ihr einige Dinge. Die Pflanzen sind meist ziemlich fleischig und geben bei Berührung nach. Dann allerdings stoßen sie etwas ähnliches wie Sporen aus. Nick nimmt ein paar Proben für Cornelius mit. Die Stadt ist von außen ziemlich umrankt von diesem Grünzeug.
In der Luft schweben quallenartige Wesen. In der Nähre der Stadt könnt ihr beobachten, dass diese Wesen sehr unfreundlich sein können. Dort kommt ihr an einer Hinrichtungsstätte vorbei: an zehn Kreuzen hängen tote Humanoide. Darunter sind 6 Stergul. Auf dem Kopf eines Menschen sitzt solch eine Qualle und dort wo ihre Tentakel die Haus berühren, könnt ihr starke Verätzungen sehen. Ihr macht also einen Bogen um die Szenerie und kommt bald zum Turm. Ein großer Tunnel führt ins Innere und endet nach einigen Metern vor einer Metallwand mit einer eingelassenen Tür.
Noch während ihr überlegt, wie es jetzt weitergehen soll, öffnet sich diese Tür und zwei kleine Frauen kommen heraus. Sie plaudern in einer fremden Sprache und sind sehr geschäftig, bis sie Jordan sehen. Erschrocken verstummen sie und gehen auf Abstand. Dann schleichen sie in Richtung Ausgang und nehmen schließlich Reißaus.
Irritiert betretet ihr die “Fabrik”.

In der Fabrik ist alles in gründliches Halbdunkel gehüllt und der Geruch ist noch stärker als draußen. Der Raum vor euch ist groß und ihr blickt auf ein Becken mit einer grünlichen Flüssigkeit. Da ihr keine Lebenszeichen wahrnehmt, beginnt ihr die Erkundungen. An vielen Orten gibt es solche Becken mit der Flüssigkeit. Im mittleren Raum, unter der Spitze des Turms schweben einige der Quallen in der Luft. Sie greifen euch an, als ihr den Raum betretet. Aber anscheinend schützen euch schwere Ponchos und eine seltsame Salbe, die ihr in den Spinden im ersten Raum findet.
Im großen Raum unten findet ihr mehrere spannende Dinge: einen Würfel, den Nick als Ardor-Cube identifiziert, eine Pretech-Batterie, wenn man so will. Außerdem liegt da Futter für seltsame Schlangenwesen, die in der Säure schwimmen. Im nordöstlichen Raum stehen krabbenförmige Gefährte. Ihr untersucht diese Gefährte, wobei sie nicht ganz unbeschädigt bleiben. Schlussendlich kann aber Jordan mit einem dieser Gefährte in die grünliche Säure über ein Rampe abtauchen.
Viele Möglichkeiten hat er nicht, lediglich unterhalb der Oberfläche gibt es Durchlässe, die groß genug für die Krabbenstapler sind. Im südwestlichen Raum versperrt ihm allerdings ein weiteres Wesen den Weg: wahrscheinlich die Mutter all dieser Schlangen. Die Durchlässe dorthin sind etwas schmaler, ließen sich aber theoretisch verbreitern.
Ihr beschließt, das erstmal sein zu lassen und nur ein wenig Säure und kleiner Schlangen mitzunehmen. Ihr stellt auch allerdings so ungeschickt an, dass die Schlangen euch angreifen. Geistesgegenwärtig tritt Jordan sofort drei Schlangen zurück in die Säure. Kaya versucht, eine mit einer Zange zu greifen, langt aber daneben. Nick wickelt währenddessen eine der Schlagen in seinen Poncho ein. Gleichzeitig speit eine Schlange Säure auf Kaya.
Jorden hast sich nebenbei eines der Gefährte gekrallt und versucht, “eine Probe” zu nehmen, Leider droht er dabei, Nick zu überfahren, der gerade noch ausweichen kann. Unbeeidruckt vom Geschehen drumherum probiert Kaya wieder sein Glück mit der Zange und greift wieder ins Leere. Dafür kann Jordan jetzt mit den Zangen die verbleibenden Schlangen packen (eine geht dabei allerdings entzwei). Schnell packt ihr sie samt Säure in Glasbehälter, packt noch ein wenig von dem Futter ein und macht euch auf den Heimweg.
Ohne weitere Vorkommnisse kehrt ihr zurück in die Basis. Dort angekommen gebt ihr ein paar der Information an Melissa Young weiter und erholt euch erstmal. Abers geschieht allerdings noch folgendes:
Eure Terminals geben euch eine Nachricht bekannt. Bei allen gleichzeitig. Sie kommt von Ruolan Zhang. Es ist eine kurze Textnachricht, der eine längere Mediennachricht anhängt. Frau Zhang schreibt:
An alle Einsatzteams: Wir haben gerade Kontakt zu einer bisher unbekannten Zivilisation erhalten. Sie ist mit einer zugegebenermaßen gigantischen Flotte im Sternsystem angekommen und bezeichnet sich selbst als “Die Krieger”. Nähere Details entnehmen Sie bitte der Aufzeichnung der ersten Botschaften, die ich Ihnen habe zukommen lassen. Bitte ziehen Sie daraus vernünftige Schlüsse, ob Sie besser am gegenwärtigen Aufenthaltsort verbleiben oder ob Sie rechtzeitig in die Sicherheit der Tranquility zurückkehren können.
Ihr klickt das Video an. Darauf ist ein taktischer Bildschirm zu sehen, vermutlich eine Aufzeichnung von der Brücke der Tranquility. Ihr könnt in etwa das Schema des Jump-Systems erkennen und wo sich die Tranquility derzeit befindet. Gegnüber ihres Eintrittspunktes tauchen auf einmal etliche Punkte auf. Dann gibt es einen Schnitt und eine Videobotschaft erscheint, gesprochen von einem Roboter.
Wir sind die Krieger und sind gekommen, euch Menschen die Freiheit zu bringen. Billionen eurer Artgenossen sind bereits vereint in der Union und genießen die weise Führung von Colossus. Wir wünschen auch euch diese glückliche Schicksal.
An dieser Stelle signalisieren eure Terminals den Erhalt einer weiteren Nachricht. Der Roboter spricht aber schon weiter
Eure menschlichen Führer besitzen nicht den nötigen Weitblick, Tausende Jahre in die Zukunft planen zu können und besitzen auch nicht die Weisheit vergangener Tausend Jahre. Aber sie werden euch Angst machen wollen und Märchen erzählen..
Hier bricht das Video ab. Ihr seid wieder in der Nachrichtenliste und überraschenderweise hat Ruolan Zhang wohl bereits eine neue Nachricht geschickt:
Ein weiterer neuer Kontakt wurde soeben vermeldet. Die automatische Nachricht von diesen weiteren Invasoren wurde soeben freigegeben. Ich habe sie Ihnen zur Evaluation ebenfalls angehängt.
Ihr spielt die Audiobotschaft ab:
Bürger des Jump-Systems. Hier spricht Admiral Trejo vom Lakonischen Flottenkommando. Wir haben unsere dritte Flotte in Ihr System beordert und werden in zweihundertdreizehn Stunden in den Orbit um ihre administrative Welt einnehmen. Weitere zehn Stunden später werden wir mit einen Offiziersstab und Unterstützungstruppen landen, um unsere führende Rolle hier einzunehmen und die Rolle Lakonias in der größeren menschlichen Gemeinschaft voranzutreiben. Wir hoffen und erwarten, dass dieser Vorgang einvernehmlich geschieht.
Melissa Young
sportlich, mürrisches Gesicht
Pippa Lombardi
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