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Wie so häufig trefft ihr euch im Noisy Corner. Es ist der erste Abend, an dem ihr vollzählig auf der Tranquility seid. Der Umzug auf die Raumstation hat sich doch etwas hingezogen und ihr hattet kaum Zeit, euch auszutauschen, was in den letzten Tagen vor dem Abflug so passiert ist. Das Noisy Corner auf der Tranquillity ähnelt dem auf dem Planeten wirklich zum Verwechseln. Am meisten irritiert euch nach wie vor der Ausblick. Ihr schaut direkt auf den Hangarring statt wie bisher auf den Forschungscampus. Heute ist die Bar brechend voll, auch einige Offiziere sind anwesend, geben sich teils sehr förmlich, teils sehr gelöst. Auf der Bühne baut eine Band ihr Set auf.
Als letzter erscheint Cornelius Nyssa. Wie immer im Laborkittel heute voll mit roten Spritzern, in der Hand einen Erlenmyerkolben. “Vitis vinifera”, ruft er bereits von weitem und stellt den Kolben auf den Tisch. Stolz erklärt er, er habe einen Château Lafitte 1959 nachgezüchtet und das sei das Ergebnis der ersten Lese. Valentine ist skeptisch, wie der Biologe das Wetter von vor 1261 Jahren so genau habe rekonstruieren können, doch das sind Nebensächlichkeiten. Überraschend stolpert jemand von der Bühne an den Tischn und greift schnell nach dem Kolben. Dabei handelt es sich um einen gewissen Marcos, der den restlichen Abend hierbleiben wird. Cornelius kann ihn überzeugen, doch eher etwas gesittet zu trinken und ordert eine Handvoll Gläser bei Serena. Oder bei Elisa?
Der Wein schmeckt tatsächlich ganz gut und ihr genießt ihn, als Kaylie eintrifft. Sie war schon öfter in eurer Runde dabei, jetzt hattet ihr alle länger nichts mehr gehört von ihr. Zuletzt hieß es, sie hätte Probleme bekommen, als Kayah sie auf eine Mission geschickt hatte. Doch das scheint gut gelaufen zu sein. “Wir haben uns echt gut mit den Jungs verstanden. War ein lustiger Abend, hihi. Und was habt ihr alle so gemacht?”
Ihr tauscht euch aus über die letzten Abende auf Gnao. Über euren Ausflug in die Mirshan-Zitadelle und die Suche nach einem Raumschiff. Kaylie fällt auf, dass das wohl das Raumschiff ist, auf das eine ominöse Lieferung ging. Sie erzählt von dem Händler, den Kayah, Valentine und Jordan aufgesucht hatten. Kayah hatte ja von ihm auch eine Liste mit Pretech-Interessenten auf der Tranquility bekommen. Einige scheinen ohne Wissen der Missionsleistung, evtl. sogar zum eigenen Gebrauch technische Artefakte zu besorgen. Und genau solch einen Vorgang hatte Kaylie wohl beobachtet. Ohne euch weiter über die Details eurer Ausflüge auszutauschen, beschließt ihr, dieses Raumschiff, das jetzt im Hangarring liegt, genauer unter die Lupe zu nehmen.
Aber noch zuvor tritt der Wirt des Noisy Corner an euren Tisch, Gicaomo Renzi. “Ah Kaylie, hast du mit deinen Freunden schon über das Hinterzimmer geredet?” – “Nein, wir hatten so viel, über das wir uns austauschen mussten. Also Giacomo hat mich gefragt, ob ich oder wir das Hinterzimmer vom Noisy Corner mieten wollen. Weil, das erklärst besser du, Giacomo.” – “Mhh, ja, sie ham das Noisy Corner genauso nachgebaut wie auf dem planetaren Campus. Inklusive Lagerraum für Fässer. Aber die brauch ich nicht mehr. Kommt hier also aus den Leitungen an die Theke. Bier, Wasser und so. Naja und wenn ihr wollt…” — “Genau, ich hab mir schon überlegt, man könnte ein kleines zweites Labor einrichten für, mhh, besondere Objekte. Und einen separaten Zugang hat es auch.” Ihr meint, das noch ein wenig überlegen zu wollen, seid aber nicht uninteressiert. Erst wollt ihr aber zur Hangarbucht A28.
Beim Aufbrechen stürmen sofort drei Offiziere zu eurem Tisch und nehmen ihn in Beschlag. Zwei davon kennt ihr: Christian McNullan und Melissa Young. Kaylie erschrickt etwas, denn einer aus der Gruppe ist der, dessen Raumschiff ihr jetzt untersuchen wollt. Das hält euch aber nicht davon ab, weiterzuziehen. Also ab in die Tube und rüber nach 03g, wie manche den Hangarring liebevoll nennen.
Schnell habt ihr die Bucht gefunden, aber wie wollt ihr Rain? Zuerst überprüft Nick elektronisch, ob das das Schiff sein könnte, dem er und Cornelius bereits auf der Spur waren. Tatsächlich passt die Klasse in etwa, gemietet hat die Bucht ein gewisser Dismas Petron, Ausbildungsoffizier der bewaffneten Kräfte. Kayah scrollt währenddessen durchs Compad und ruft einen Kontakt an: Suhira Anshan. Die hat wohl gerade einen guten Tag und springt helfend ein. Kayah behauptet, in der Bucht auf Wunsch Petrons Lichter reparieren zu müssen. Ohne zu zögern entriegelt Suhira das Tor und ihr betretet einen großen dunklen Raum (Arizona zuerst!).
Tatsächlich scheinen die Lampen defekt zu sein, es ist totat dunkel, aber ihr konnt vage ein Raumschiff ausmachen: die Free Rain. Ansonsten stehen nur drei Transportkisten aus Aluminium an der Hangarwand. Sofort stürmt Marcos auf die drei Kisten zu und bevor noch jemand reagieren kann, hat er die erste geöffnet. Nach einigem Wühlen entnimmt er einen Metallkubus und bringt ihn zu euch. Dann holt er fachmännisch ein Messer aus seiner Tasche und beginnt, an dem Kasten zu hantieren. Dieser ist etwa 40x40x50 cm groß und eine Seite schließt nicht ganz bündig an die anderen. Vielleicht so etwas wie eine Türe?
Dort jedenfalls setzt Marcos mit dem Messer an. Eine Hand hält das Werkzeug, die andere klopft auf den Knauf. Das geht allerdings nicht sonderlich gut. Er rutscht ab und rammt sich die Klinge in die Hand.
Während die meisten diesem Spektakel zusehen, versucht Nick, die Luke des Raumschiffs zu öffnen. Mit Erfolg. Nyree, die schnell noch die Hand von Marcos versorgt hat, wird auf einmal sehr neugierig und stürmt mit Nick, Valentine und Cornelius ins Schiff. Sie will gerne einmal das Cockpit probesitzen. Ist auch gemütlich und etwas geräumiger als die kleinen “Jäger”, mit denen sie sonst gerne fliegt. Nick und Valentine können gemeinsam Daten aus dem Schiffscomputer extrahieren: eine Drillroute nach Elrone. Eine veraltete zwar, aber das sollte sich als Basis verwenden lassen, um eine gültige Route zu bestimmen. Nyree krammt währenddessen Einladungstoken, 5 Stück, aus einem kleinen Fach. Petron scheint sie dort vergessen zu haben.
Draußen versucht währenddessen Arizona erfolgreich, den Metallklotz zu öffnen. Dabei geht zwar etwas in die Brüche, aber ihr erreicht das Innenleben: ein schwärzliches Elipsoid, das mit einigen filigranen Drähten im Zentrum des Hohlraums fixiert ist. Damit könnt ihr nichts anfangen.
Also weiter zu den anderen Kisten. Kayah und Marcos wagen sich daran. Unter einigem Füllmaterial liegt ein spinnenartiges Gebilde mit sehr langen Beinen. Vielleicht eher wie ein Oktopus? Lange schaut ihr es aber nicht an, denn plötzlich beginnt es, sich zu bewegen. Geistesgegenwärtig schließt ihr den Deckel.
In der dritten Kiste findet ihr zwei große Glaszylinder, die mit einer leicht fluoreszierenden Flüssigkeit gefüllt sind.
Plötzlich gibt Arizona einen Warnruf von sich. Personen nähern sich. Sie bewacht den Eingang auf der Gangseite, bis sie drei Gestalten ausmacht, die sich nähern. Als die noch etwa 30 Meter entfernt sind, identifiziert Arizona sie als Mirshan. Seltsam, die haben doch ihren Ausstieg aus der Mission kundgetan? Arizona beschließt, die Wache doch von innen fortzusetzen. Nick deaktiviert das äußere Panel des Hangars, denn die drei Mirshan schienen auch hier hinein gewollt zu haben. Es entspinnt sich eine kurze Diskussion über Rechtschaffenheit, Legitimität eures Aufenthalts hier, des Aufenthalts der Mirschan auf der Tranquility. Allerdings fällt ihr keine Entscheidung, wie ihr wirklich mit der Situation umgehen wollte.
Nick ist natürlich unterdessen neugierig geworden auf das künstliche Wesen in der Kiste. Ihr habt es ihm ja auch als sein neues Haustier vorgestellt. Vorsichtig öffnet er die Truhe, Marcos bezieht direkt hinter ihm Stellung – die Pistole in der Hand. Als sich nichts rührt, öffnet Nick die Kiste ganz. Die meisten von euch haben bereits vorsichtig Abstand genommen. Plötzlich springt ein Etwas schnell aus der Kiste. Fast im gleichen Moment zuckt ein Mündungsblitz aus Marcos Pistole. Mit einem deutlichen “Klonk” fällt das Etwas auf den Boden. Ohne weitere Regung zu zeigen. Eine kurze Untersuchung ergibt, dass das eher unbekannte Technik ist. Vielleicht eine Drohne?
Ein Kontakt lässt euch wissen, dass draußen die Luft rein ist. Also packt ihr schnell die drei Kisten und zieht zurück in den Habitation Ring. Schnell schickt ihr Kaylie vor, denn auf einmal scheint es eine gute Idee zu sein, das Hinterzimmer des Noisy Corner zu mieten. Dort landen auch die drei Kisten. Da ertönt plötzliche eine Schiffsdurchsage.
Mitsuru Suyama, Leiter des Admirality Board, begrüßt die gesamt Besatzung und wünscht der Mission viel Erfolg. Danach ergreift Claire O’Brien das Wort, die Leiterin der bewaffneten Kräfte. Sie erläuter die Route: zuerst geht es nach Gnao 3 und von dort nach Jump – und das Prozedere – unabhängige Schiffe verlassen den Hangar und springen einzeln. Bis nach Jump dauert es etwa 10 Tage. Zeit, die ihr sicher sinnvoll nutzen könnt.
Kaylie Mariner
immer im Overall, lacht meistens
Notizen:
Eine quirlige junge Technikerin frisch von der Akademie. Eigentlich Kayas Lehrling, ist sie in fachlichen Dingen doch oft überlegen. Sehr schüchtern dadurch wird die fachliche Diskrepanz zu Kaya für Aussenstehende (oder die Chefétage) selten sichtbar. Fast schon symbiotische Arbeitsbeziehung zu Kaya. Kaylie kann alles reparieren. Kaya macht den Kunden klar warum es gar nicht so schlimm ist, dass die Toilette diesen Monat schon wieder verstopft ist.
auf der Darkness Improved
hat sich daran gemacht, Nicks Drohne zu zerlegen
Dismas Petron
beinahe komplett kahler Kopf, dicke Brille
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Giacomo Renzi
groß, immer mit Weste, weißem Hemd und schwarzer Jeans bekleidet
Notizen:
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Elisa Quattrifoglio
Notizen:
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Serena Quattrifoglio
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Pippa Lombardi
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Giancarlo Howards
Notizen:
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Suhira Anshan
Notizen:
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