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Die Charaktere haben sich gerade wiedergefunden, da erschüttert eine Explosion die Overtime. Angriff oder ein Attentat, das ist jetzt egal. Die Gruppe ist wieder getrennt und die Hälften müssen unabhängig voneinander weiter kommen – was auch immer das ist. Zurück zum Fluchtschiff oder tiefer ins Herz des Feindes?
Ihr seid alle wieder vereint – ihr, die Crew aus dem Noisy Corner. Dieser Moment ist etwas seltsam, so als stünde etwas zwischen euch. Jordan und Valentine schauen sich tief in die Augen, ruhig, bedrohlich. Um euch herum geschäftiges Treiben. Das Personal der Overtime geht auf seine Posten, kehrt davon heim oder geht Freizeitbeschäftigungen nach.
Die wenig beeindruckende Kreuzung, in deren Nähe ihr gerade steht, wird plötzlich in rotes Licht getaucht. Blinkendes Licht, eine kurze Sirene. “Annäherung”, schreit jemand. Dann taucht etwas die Szenerie in gleißendes Licht, einen Moment später donnern euch Ohren. Eine Detonation reißt euch von den Beinen.
Es dauert eine Weile, bis ihr nicht mehr nur das Klirren in den Ohren wahrnehmt und eure Augen mehr als Schemen ausmachen können. Chaos, Verwirrung, Zerstörung. Der Druck – und vielleicht panische Bewegungen – haben euch einige Meter von der Kreuzung entfernt. Das ist gut so, denn wo ihr euren bisherigen Ort vermutet, liegt nun ein Haufen Schutt.
Ihr schaut euch um – nicht mehr alle in der Nähe, nur noch eine Handvoll. Wo sind die anderen? Da, vielleicht jenseits des Schutthaufens? Ein weitere, kleine Detonation und das kleine Loch im Haufen lässt keine Blicke mehr passieren.
Hände packen euch unter den Armen und zerren euch weg von der Explosion. Jemand sagt etwas, anscheinend reagiert ihr vernünftig und es folgen keine weiteren Fragen. Zusammen mit einigen weiteren Personen ziehen euch die Helfer in einen kleinen Raum. Überall Rufen, wirres Reden. “Hüllenbruch” könnt ihr ausmachen, jemand betätigt den Mechanismus zum Schließen der Zugänge. Von draußen könnt ihr weitere Detonationen hören. Ihr nutzt den Moment der Ruhe, um euch zu überprüfen. Scheint alles in Ordnung zu sein, keine ernsthaften Verletzungen. Ob das eure Leute waren? Und wie kommt ihr jetzt zurück zum Raumschiff?
Ihr landet in einem kreisrunden Bunker, der wirkt, als wärt ihr in einem halbkugelförmigen Raum. In der Mitte steht etwas wie ein Tisch, von der Decke hängt ein großer Apparat. Neben euch sind viele weitere Personen im Raum, allesamt Mitglieder der Krieger.
Euch geht es gut, lediglich Kaya ist außer Bewusstsein. Valentine und Marcos versuchen, die Tür zu öffnen, werden aber daran gehindert von einem übereifrigen Mirshan und der strengen Offizierin Goga Rusieshvili. Plötzlich verklingen alle Geräusche von außerhalb – anscheinend hat der Flur seine Atmosphäre verloren. Rusieshvili verlässt die beiden mit einem ärgerlichen “An die Arbeit”.
Währenddessen kümmert sich Nyree um die Verletzen in ihrer Nähe. Nicht nur Nächstenliebe, auch der Wunsch nach Informationen spielt da eine Rolle. Viel bekommt sie zuerst nicht heraus, man begegnet ihr mit Misstrauen. Alle vermuten GNAO hinter dem Sabotageakt. Nebenbei fällt, dass es keine Psioniker bei den Kriegern gibt. Das sei nötig, damit die Menschheit nicht wieder untergehe.
Jordan hat eine Luke in der Decke des Raums ausgemacht und klettert unbemerkt dabei hoch. Gerade als er die Luke öffnen will, fällt ihm sein Monoblade aus der Tasche. Alle Augen richten sich erst auf den Aufprallort, dann nach oben, wo er gerade in der Luke verschwindet. Im kleinen Speicher über dem Bunker gibt es etwas Technik und Kisten mit Raumanzügen.
Valentine und Marcos gehen unterdessen der Arbeit nach. Unten gibt es Schränke, die sie einen nach dem anderen aufreißen. Fast alle enthalten Notrationen und medizinische Produkte. Die anderen Rauminsassen fühlen sich davon gestört, was die zwei aber nicht davon abhält, weiterzumachen.
Da erwacht auch Kaya plötzlich wieder. Vielleicht von der Nachricht, die Jordan gerade geschickt hat? Kaya öffnet die Nachricht und erregt damit das Interesse des Krieger-Technikers in der Nähe. Das Netz der Overtime ist nämlich nicht erreichbar. In einem kurzen Gespräch offenbart der, dass der Job als Techniker hier ziemlich unbefriedigend ist. Ständig fehlen Ersatzteile. Besser wäre es, an den Kanonen zu sitzen.
Valentine und Marcos, die beiden Lausbuben, sind inzwischen bei einem verschlossenen Schrank angekommen. Da könnten Raumanzüge drin sein! Kurzerhand nimmt Marcos sein Lasegewehr und offnet den Verschluss. Dahinter verstecken sich Waffen. Aber die Aktion schafft auch Aufmerksamtkeit. Die ohnehin schon grummelige Rusieshvili macht auf sich aufmerksam. Marcos richtet sein Gewehr kurzerhand auf sie.
Anscheinend tragen die Kriegersoldaten nur Blastergewehre, denn aus dem Lasergewehr schließt sie, dass Marcos nicht zur Schiffscrew gehört. Eine gewisse Spannung legt sich über die Situation aber auch Ratlosigkeit. Es ist verfahren, auch als Jordan auf die Bühne tritt.
Letzten Endes verhandeln Marcos und Rusieshvili, dass ihr den Bunker verlassen könnt. Unter zwei Bedingungen: Ihr nehmt die beiden Roboter, die sich um Bunker aufhalten, mit und tauscht eure Lasergewehre gegen Blastergewehre. Darauf lasst ihr euch ein und macht euch auf den Weg zu eurem Fluchtschiff.
Kurz untersucht ihr die Explosionsstelle, könnt aber nichts aufregendes erkennen. Unterwegs verlassen euch die kleinen Roboter, um durch zwei größere vom Typ Roberta ersetzt zu werden. Wahrscheinlich haben die kleinen Alarm geschlagen, sobald sie wieder Kontakt zum Netzwerk hatten. Es kommt zu einem kleinen Feuergefecht, bei dem Marcos von einem glatten Durchschuss zu Boden gestreckt wird. Nyree kann ihn schnell mit einem Lazarus-Patch wieder auf die Beine bringen. Der Rest leistet Gegenwehr oder versucht einfach, an den Wächtern vorbei zu kommen. Die beiden Roboter, überrascht, dass eure Waffen Wirkung zeigen, geben auf und lassen euch ziehen.
So gelangt ihr zum Schiff, wo die anderen schon auf euch warten. Ihr fliegt zurück zur Tranquility, die gar nicht so weit ist. Offensichtlich hat eine Raumschlacht getobt, auch die Tranquility selbst wirkt kriegerischer als noch beim letzten Mal. Ihr aber setzt euch erst mal auf ein Getränk ins Noisy Corner.
Goga Rusieshvili
blond, ziemlich groß
Notizen:
Ivona Hovorková
Mirshan
Natálie Kubátová
Mri-Kämpferin
Zen
grüner Overall
Notizen:
Oskar Rušil
Overal, ölverschmiert
Notizen: