Gnao

Gastela

Gastela hat knapp 13 Millionen Einwohner. Das eigentliche Zentrum beherbegt knapp drei Millionen Menschen und einige tausend Aliens: Mirshan und Stergul. Darum windet sich ein Gürtel aus Industriezonen und ärmlichen Behausungen, den toxischen Slums von Gastela. Wieder dahinter wird die Besiedlung dünner, die Kornkammer von Gastela.

Palastquartier

Im Westen flankiert ein Hügelkamm die Stadt. An den meisten Stellen geht es dahinter sehr steil hinab ins Meer. Eine schmale Straße führt das Meer entlang.

An südlichen Rand der Hügelkette hatten sich die Gründer der Kolonie wohl einen Palast eingerichtet. GNAO pflegt eine egalitäre Kultur und schaffte diese Privilegien bereits vor hunderten von Jahren ab. Seither diente der Gebäudekomplex verschiedenen Aufgaben. Zeitweise trainierten dort die Psioniker, die aber später auf eine eigene Insel zogen. Auch die Universität XII der Stadt fand eine Zeitlang dort Platz. Als diese allerdings in ein neues Areal zog (den Grundstein des heutigen Tranquility Arsenals), gab es lange Zeit keine neuen Bewohner. Die alte Palaststruktur war immer noch vorhanden, aber über die Jahrhunderte zu einem eigenständigen Stadtviertel angewachsen.

Kürzlich bezog der Botschafter der Stergul den großen Palast. Viele der leerstehenden Gebäude bezogen Bedienstete der Stergul. Natürlich gibt es nach wie vor Menschen, die dort leben.

Slums

Etwa die Hälfte von Gastelas Bevölkerung wohnt in den “Slums”. Der Tang, den die Menschen aus den Ozeanen von Gnao fischen, härtet in einer Polymerstruktur aus und wird dadurch sehr belastbar. Die meisten Behausungen in den Slums sind aus diesem preiswerten Material gebaut. Die Einwohner arbeiten in der Regel in den schwerindustriellen Anlagen, wo unter anderem der Tang veredelt wird.

Raumhafen

Die Start- und Landevorrichtungen des Raumhafens liegen am Südrand einer natürlichen Insel im Hafenbecken von Gastela. Seit Beginn der Tranquility-Mission landen und starten dort mehrmals täglich Raumschiffe.

Tse-Del

Tse-Del heißt das Viertel, das dem nördlichen Ende der Raumhafeninsel gegenüber liegt. Dort enden mehrere Metro-Linien und von dort fahren verschiedene Fähren.